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Politik

wichtige und interessante EU-Nachrichten aus den öffentlichen Medien


Sendung: ZDF heute vom 17.07.2015, 19.00 Uhr:
"Die Deutschen arbeiten und schlafen, arbeiten und schlafen
und dann machen sie zwanzig Tage Urlaub.
Und für die Griechen ist jeder Tag Urlaub.
No Stress, No Stress"

EU will Verteil-Regel ändern


Kein anderes Land in der EU hat mehr Flüchtlinge aufgenommen als Deutschland. Wenn es nach dem EU-Parlament geht, könnte sich diese Zahl beträchtlich erhöhen. Denn ein Vorschlag des Parlaments sieht vor, dass künftig nicht mehr automatisch jenes EU-Land für die Aufnahme von Flüchtlingen zuständig ist, das die Migranten zuerst betreten, sondern jenes, in dem Angehörige des Asyl-Bewerbers bereits leben.

Der IWF fordert die Enteignung der deutschen Sparer


Nun wird der IWF in seiner Forderung noch brutaler: Länder wie Deutschland müssten Inflationsraten von mehr als zwei Prozent über einen "anhaltenden Zeitraum akzeptieren", so der Fonds. Für die deutschen Sparer ist das eine Katastrophe: Ihr Vermögen würde auf Grund der Minizinsen stark schrumpfen – und das möglicherweise über viele Jahre.

Europa muss 28 Ländern dienen, nicht nur einem


Italiens Premier kritisiert Deutschlands Rolle in der EU. Die Kritik aus Brüssel, dass Italien von vielen Migranten keine Fingerabdrücke nehme, wies Renzi zurück. Auch Deutschland habe im Sommer zeitweilig keine Fingerabdrücke von den Flüchtlingen genommen. Im Juli und August habe Deutschland Flüchtlinge sogar unregistriert ins Land gelassen.

Rettungseinsätze vor Libyen müssen auf den Prüfstand


Frontex-Direktor Leggeri kritisiert die Aktionen von Hilfsorganisationen vor Afrika. Das Geschäft der Schleuser dürfe nicht befeuert werden - zumal wieder mehr Flüchtlinge als 2016 erwartet werden.

Zeit für eine neue europäische Gemeinschaft


Die EU müsse weitermachen - aber ganz anders, sagte der Historiker Philipp Blom im DLF. Das erfordere unter anderem ein ganz anderes Wirtschaftsmodell und eine neue Organisationsform. Der Sieg von Populisten wie Marine Le Pen könne das Ende der EU bedeuten.

weitere Pressemeldungen zum Thema: EU

Thema Datum Inhalt Quelle
10.000 sind aufgebrochen, um zu vergewaltigen und zu morden
12
Januar
2017
Kurz war in Europa gerade auf Kritik gestoßen, als er in einem Zeitungsinterview die Einrichtung von Asylzentren in Nordafrika oder im Nahen Osten forderte, in denen Menschen Asyl in Europa beantragen könnten.
Migranten dürften erst einreisen, wenn ihr Antrag dort bewilligt werde. Dort sollten aber auch Menschen untergebracht werden, die man nicht abschieben könne, so Kurz. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn kritisierte die Pläne als "rechtsnationales Gedankengut".
welt.de/

Immobilen-Kredite werden zum Pulverfass für Schuldner
10
Dezember
2017
Die EU-Kommission will in Abstimmung mit der Europäischen Zentralbank dafür sorgen, dass Banken prompt Immobilien, Aktien, Anleihen und andere Werte verkaufen, die der Absicherung von Krediten dienen. Dieses Konzept ist im "Midterm Review of the Capital Markets Union Action Plan" festgeschrieben.
Für alle Kredite gilt: Bei Problemen der Kunden sind die Forderungen in der Bonität herabzustufen und mit mehr Kapital zu unterlegen. Kontenüberziehungen, Zahlungsverzug bei der Bedienung von Krediten, schwächere Umsätze oder geringere Gewinne haben Konsequenzen, auch wenn die Kreditnehmer wirtschaftlich gesund sind und über ausreichende Vermögen verfügen. Nach diesen Grundsätzen wird ein Kredit sehr rasch zu einem gefährdeten Kredit, im modernen Sprachgebrauch zu einem "non performing loan" (NPL).
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

Österreich verlangt völlig neue EU-Flüchtlingspolitik
24
Dezember
2017
Die Diskussion über eine Quote sei weitgehend sinnlos, sagte Kurz der "Bild am Sonntag" nun. "Denn die Migranten, die sich auf den Weg nach Europa machen, wollen nicht nach Bulgarien oder Ungarn. Sie wollen vor allem nach Deutschland, Österreich oder Schweden." Neben Bulgarien und Ungarn wollen auch Tschechien und Polen keine Flüchtlinge aufnehmen. Kurz sagte, die Fehlentwicklungen in der EU-Flüchtlings- und Migrationspolitik gehörten dringend korrigiert. "Die Grenzen zwischen Asyl und Wirtschaftsmigration sind derzeit vollkommen verschwommen." Es gehe darum, den Menschen in ihren Herkunftsländern zu helfen. Wenn das nicht möglich sei, dann in den Nachbarstaaten.
spiegel.de/


© infos-sachsen / letzte Änderung: - 05.11.2018 - 19:37