Namenstag
Konstanze, Simon,
Kalenderblatt
2014 - Mehr als 20 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion einigen sich Russland und Estland über den Verlauf ihrer gemeinsamen Grenze. Sie ist zugleich ein Teil der EU-Außengrenze zu Russland.
2008 - Die älteste naturwissenschaftliche Akademie Europas, die Leopoldina in Halle, wird zu Deutschlands Nationaler Akademie bestimmt.
2008 - Nach fast einem halben Jahrhundert an der Macht kündigt der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro aus gesundheitlichen Gründen seinen endgültigen Rückzug von der politischen Bühne an.
1949 - In Westdeutschland wird das letzte Todesurteil vollstreckt. Wegen Raubmordes wird der Mechaniker Richard Schuh in Tübingen mit dem Fallbeil enthauptet.
1943 - NS-Propagandaminister Joseph Goebbels ruft in einer Rede im Berliner Sportpalast zum «Totalen Krieg» auf.
1919 - Die Nationalversammlung in Weimar beschließt die Einführung der Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold.
1902 - Berlin erhält als fünfte europäische Stadt nach London, Budapest, Glasgow und Paris eine elektrische U-Bahn. Das erste Teilstück zwischen Stralauer Tor und Potsdamer Platz wird offiziell in Betrieb genommen.
1984 - Katarina Witt holt in Sarajevo ihr erstes olympisches Gold im Eiskunstlauf.
1846 - In Krakau beginnt ein polnischer Aufstand gegen die Herrschaft Österreichs, das die Revolte niederwirft und die Freie Stadt Krakau im November seinem Territorium einverleibt.
Zwischen dem 10.2.-5.3. ist Aschermittwoch (lat. carne vale = Fleisch, lebe wohl); es endet die Karnevalszeit, in der ausgelassen gefeiert wird und es beginnt die 40-tägige Fastenzeit, auch Passionszeit genannt. Sie dauert bis Karsamstag, umfasst also 46 Kalendertage. Die 6 Sonntage sind vom Fasten ausgenommen, da Christen an jedem Sonntag - also auch in der Fastenzeit - die Auferstehung Christi feiern; es bleiben also 40 Fastentage.
1969 wurde das Kirchenjahr neu geordnet, heute endet die Fastenzeit bereits am Gründonnerstag; allerdings sind nur noch Aschermittwoch und Karfreitag sogenannte strenge Fasttage, an denen die Katholiken sich nur einmal am Tag sattessen und auf Fleisch verzichten sollen.
Der Aschermittwoch erhielt seinen Namen, weil an ihm Asche der Palmen vom Palmsonntag des vergangenen Jahres geweiht und den katholischen Gläubigen vom Priester auf Stirn oder Scheitel gestreut wird: "Gedenke, o Mensch, du bist Staub, und zum Staube kehrst du zurück." Papst Urban II. führte diesen Brauch im 11. Jahrhundert ein, im 12. Jahrhundert wurde festgelegt, dass die Bußasche von Palm- und Ölzweigen der Vorjahres gewonnen werden muss.
In manchen Orten ist es Sitte, daß Aschermittwoch Langschläfer mit grünen Ruten (Tannenzweige in Sachsen, Birkenreiser in Harz und Mecklenburg) aus den Federn "gepfeffert" werden ("Pfeffertag"). Kinder besuchten ihre Paten, gaben ihnen ein paar Streiche mit der grünen Rute und erhielten dafür Brezeln. Wacholder- und Fichtenzweige wurden in Norddeutschland benutzt, wo dieser Brauch "Fuen hieß"; dort wurden die Langschläfer gepfeffert, bis sie sich mit Lebensmittelspenden freikauften.
Ein eher weltlicher Brauch am Aschermittwoch ist das symbolische "Geldbeutelwaschen". Dadurch soll sich der durch den Fasching strapazierte Geldbeutel wieder füllen... Durchgeführt wird dieser Brauch z. B. in München.
Quellen: garten-literatur / Religiöses Brauchtum
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