Willkommen in Sachsen, am 03.04.2026
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03. April
Namenstag
Christian, Luigi, Lutbirg Richard,

Kalenderblatt

Karfreitag: - Der Todestag Christi ist der höchste evangelische Feiertag und steht im Zeichen von strengem Fasten, Stille und Besinnlichkeit.


2018 - Die Bundeswehr beendet den Ausbildungseinsatz in Somalia. Das Engagement hatte 2010 begonnen.


2016 - Ein Konsortium internationaler Medien berichtet über Zehntausende Briefkasten­firmen, in denen Politiker und Prominente aus aller Welt ihr Vermögen geparkt haben sollen. Die Enthüllungen waren durch ein Datenleck bei der Kanzlei Mossack Fonseca aus Panama möglich geworden.


2014 - Der Bundestags-Untersuchungs­ausschuss zur Aufarbeitung der NSA-Affäre nimmt die Arbeit auf.


2007 - Der französische Hochgeschwindig­keits­zug TGV erreicht eine Rekord­geschwindig­keit von 575 km/h.


1973 - Der Motorola-Ingenieur Martin Cooper führt in New York das erste Telefongespräch mit einem Mobiltelefon.


1966 - Die Raumstation Luna 10 schlägt als erster künstlicher Satellit eine Bahn um den Mond ein.


1940 - Katyn: Sowjet. Soldaten beginnen in Ostpolen mit der Ermordung von tausenden polnischen Offizieren.


1922 - Josef Stalin als Lenin-Nachfolger zum KP-Chef in Russland gewählt.


1919 - Die österreichische National­versamm­lung beschließt die Abschaffung des Adels.


1559 - Im Friedensvertrag von Cateau-Cambrésis zwischen dem französischen König Heinrich II. und Philipp II. von Spanien wird die spanische Vormachtstellung in Europa gefestigt.


Karfreitag Höhepunkt der Fastenzeit

Gedenktag der Kreuzigung Jesu

Karfreitag ist einer der höchsten christlichen Feiertage und gleichzeitig der traurigste und dunkelste Tag im Kirchenjahr.
Kein Fleisch, aber Fisch und die Kirchenglocken bleiben still.

Was bedeutet der Karfreitag?

Am Freitag unmittelbar vor Ostern gedenken Christen dem Leiden und Sterben Jesu am Kreuz, mit dem er freiwillig die Sünden der Welt auf sich genommen hat. Karfreitag ist einer der höchsten Feiertage für katholische und evangelische Christen.

Der Name Karfreitag leitet sich vom althochdeutschen »chara« bzw. »kara« ab, was »Trauer« und »Wehklage« bedeutet. Der Karfreitag gehört zum »Triduum Sacrum« (Heilige drei Tagen). Die heiligen drei Tage beginnen mit der Feier des letzten Abendmahls an Gründonnerstag und erstrecken sich über Karfreitag und Karsamstag bis zur Vesper am Ostersonntag. Der Karfreitag ist außerdem der Höhepunkt der vorösterlichen Fastenzeit.

In Deutschland ist der Karfreitag ein gesetzlicher und zugleich stiller Feiertag. Um den besonderen Charakter dieses Feiertages zu unterstreichen, sind an Karfreitag öffentliche Veranstaltungen wie Märkte und Unterhaltungsveranstaltungen verboten, es gilt zudem das Tanzverbot.

Was geschah an Karfreitag? - Die biblische Überlieferung der Kreuzigung Jesu

Jesus vor dem Hohen Rat
Nachdem Jesus in der Nacht verhaftet wurde, brachte man ihn zum Hohepriester Kajaphas zum Verhör. Die Hohepriester und der Hohe Rat suchten nach Zeugen, um mit ihren Aussagen das Todesurteil gegen Jesus zu bewirken. Viele machten Falschaussagen, die aber nicht für eine Verurteilung reichten.

Da fragte der Hohepriester Jesus, ob er der Messias, der Sohn Gottes sei, und Jesus antwortete: »Ich bin es.« (Mk 14,62 EU). Damit hatte sich Jesus in den Augen des Hohen Rats und der Hohepriester der Gotteslästerung schuldig gemacht und sie forderten dafür seine Verurteilung zum Tod am Kreuz.

Die Verleugnung des Petrus

Während Jesus verhört wurde, wartete Petrus im Hof des Palastes. Dreimal wurde er gefragt, ob er mit Jesus zusammen war und dreimal verleugnete er ihn. Als der Hahn krähte, erinnerte sich Petrus an Jesu Worte und begann zu weinen (Mk 14,66-72 EU). Jesus selbst hatte am Abend zuvor Petrus diesen Verrat prophezeit.

Das Verhör vor Pontius Pilatus

Der Hohe Rat ließ Jesus zum römischen Statthalter Pontius Pilatus bringen, der das Todesurteil über Jesus sprechen sollte. Auch Pilatus befragte Jesus, doch der schwieg zu den Anschuldigungen und Pilatus zweifelte an den Vorwürfen, die der Hohe Rat gegen Jesus vorbrachte.

Da es zum Paschafest Brauch war, dass der Statthalter einen vom Volk bestimmten Gefangenen freiließ, fragte Pilatus die Menschenmenge, wer das sein sollte. Das von den Hohepriestern aufgestachelte Volk forderte die Freilassung von Barrabas und die Kreuzigung Jesu (Mk 15,1-15 EU).

Jesus trägt das Kreuz
Die Soldaten führten Jesus ab, setzten ihm eine Dornenkrone auf und verspotteten ihn.

Der Weg nach Golgota

Dann musste Jesus selbst das Kreuz zum Hügel Golgota, einem Hügel außerhalb Jerusalem, tragen. Doch auf dem Weg brach er immer wieder unter der Last zusammen und ein Mann namens Simon von Zyrene (auch Cyrene oder Kyrene), der zufällig vorbeikam, musste das Kreuz für ihn tragen (Mk 15,21 EU).

Jesu Kreuzigung und Tod
An der Hinrichtungsstätte Golgota kreuzigten die Soldaten Jesus und mit ihm zwei Verbrecher. Am Kreuz wurde er von den römischen Soldaten und den umstehenden Menschen verhöhnt.

Anstatt seine Peiniger zu verachten, bat Jesus seinen himmlischen Vater um Vergebung für diese: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.« (Lk 23,34 EU)

Um die sechste Stunde verdunkelte sich der Himmel und als Jesus nach drei Stunden am Kreuz starb, bebte die Erde und der Vorhang im Tempel riss mitten entzwei (Mt 27,45-51 EU).

Die Grablegung Jesu
Gegen Abend bat Josef von Arimathäa Pilatus um den Leichnam Jesu. Er legte ihn in ein Felsengrab und verschloss es mit einem großen Stein. Maria Magdalena und Maria, die Mutter Jesu, beobachteten, wohin Josef von Arimathäa den Leichnam brachte (Mk 15,42-47 EU).


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