Willkommen in Sachsen, am 06.05.2026
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06. Mai
Namenstag
Antonia, Britto, Domitian, Gundula,

Kalenderblatt

2013 - In München beginnt der Prozess um die Mordserie der Terrorgruppe National­sozia­listischer Untergrund / Dauer: bis Juli 2018.


2003 - Rund 15 Jahre nach Ende des Kriegs zwischen Iran und Irak kehren die letzten irakischen Kriegsgefangenen aus dem Iran in ihre Heimat zurück.


2001 - Als erster Papst der Geschichte betritt Johannes Paul II. in Damaskus eine Moschee und betet gemeinsam mit Muslimen.


1994 - Der französische Staatspräsident François Mitterrand und die britische Königin Elizabeth II. eröffnen den Eurotunnel unter dem Ärmelkanal. Die Baukosten vervierfachten sich auf 10 Mrd. britische Pfund.


1993 - Bundesverkehrsminister Günther Krause (CDU) tritt nach mehreren Affären zurück. Gemeinsam mit dem damaligen Bundes­innen­minister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte er als Chef-Unterhändler der DDR 1990 den Einheits­vertrag unterschrieben.


1986 - Das seit 1972 geplante Kultur­abkommen zwischen der Bundesrepublik und der DDR wird in Ost-Berlin unterzeichnet. Dieses soll zu einer Vertiefung der gegenseitigen Kenntnis des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens beitragen.


1974 - Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) erklärt nach der Enttarnung seines Referenten Günter Guillaume als DDR-Spion den Rücktritt.


1955 - Die Bundesrepublik Deutschland tritt der Nato bei.


1937 - Das deutsche Luftschiff «Hindenburg» explodiert im Landeanflug über Lakehurst im US-Bundesstaat New Jersey. 36 Menschen sterben.


1921 - In Berlin wird ein Abkommen zwischen dem Deutschen Reich und Sowjetrussland unterzeichnet, das den beiderseitigen Ausbau der Handelsbeziehungen vorsieht. Das bedeutet die diplomatische Anerkennung der Sowjetregierung.


1889 - Die Pariser Weltausstellung wird eröffnet. Das Wahrzeichen der Ausstellung wird der neu erbaute Eiffelturm.


1849 - Der katholische Priester Adolph Kolping gründet den «Kölner Gesellenverein», der Wandergesellen beherbergen soll. Aus diesem Verein für junge wandernde Handwerker geht später das Kolpingwerk hervor.


Karl Marx hat im Detail wohl geirrt, im Prinzip aber Recht behalten.
Die soziale Marktwirtschaft als Gegenmodell zum Sozialismus war ein Zwischenspiel, ein schöner Traum.
Am Ende bleiben ein paar Monopolisten, die den Ton in der Welt angeben, und die Politik wird zur Marionette.
Was fehlt, ist die Antwort der Menschen auf diese Bedrohung.
Und die kann nur ähnlich lauten, wie sie einst Karl Marx gedacht hat: in Form einer Vergesellschaftung des Reichtums.
Quelle: DLF vom 14.03.2008


Karl Marx - Der deutsche Prophet

(* 05. Mai 1818 in Trier - † 14. März 1883 in London => 64 Jahre)

Das Dokudrama zeichnet ein facettenreiches Porträt des wirkmächtigsten deutschen Denkers der Moderne: Karl Marx. Der weltbekannte Schauspieler Mario Adorf verkörpert den ebenso widerspruchsfreudigen wie widersprüchlichen Weltgeist im Zwiespalt prophetischer Zuversicht und der Angst vor dem Scheitern. Eine spannende filmische Reise durch Leben und Werk des Karl Marx.

Er ist einer der meistgelesenen Autoren der Weltgeschichte und nach Luther der wirkmächtigste Deutsche. Revolutionäre und Reformpolitiker, Machthaber wie Gesellschaftskritiker reklamieren bis heute seine Leitsätze für sich. Im 20. Jahrhundert lebte mehr als ein Drittel der Menschheit unter Regimen, die sich auf seine Lehren beriefen - und zumeist scheiterten.

Dabei hat Karl Marx selbst jeder Vereinnahmung listig vorgebeugt: "Was mich betrifft: Ich bin kein Marxist." Seine scharfsichtigen Analysen indes scheinen gerade in Zeiten epidemischer Finanz- und Wirtschaftskrisen aktueller denn je. Das Doku-Drama widmet dem Denker ein facettenreiches, gleichwohl kurzweiliges Porträt. Ausgehend von den wenig bekannten Reisen in Marx' letztem Lebensjahr, verkörpert der weltbekannte Schauspieler Mario Adorf einen ebenso widerspruchsfreudigen wie widersprüchlichen Weltgeist am Zenit seines Lebens - hin- und hergerissen zwischen prophetischer Zuversicht und der Angst vor dem Scheitern.

Rückblenden lassen das Leben eines politisch getriebenen Bildungsbürgers Revue passieren, das von persönlichen Schicksalsschlägen und fortwährender Verfolgung gezeichnet war und dennoch den Lauf der Geschichte beeinflusst hat - wenn auch nicht immer im Sinne des Erfinders. Biografen, Historiker und Finanzfachleute, unter ihnen der französische Präsidentenberater Jacques Attali und der britische Marx-Kenner Gareth Stedman Jones, gehen der Frage nach, wie aussagekräftig die erst allmählich erschlossene Weltbeschreibung des deutschen Propheten heute noch sein kann.


Quelle: arte.tv


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