Namenstag
Balthasar, Juan, Kaspar, Melchior, Pia, Raimund, Raphaela,
Kalenderblatt
Am 6. Januar: - wird in den christlichen Kirchen das Epiphanias-Fest begangen, das Fest der Erscheinung des Herrn. An diesem Tag wird auch das Dreikönigsfest zu Ehren der drei Weisen aus dem Morgenland gefeiert, die dem Christuskind huldigten und die Neuigkeit von der Geburt des Messias verbreiteten. Daran erinnert in Deutschland und Österreich das traditionelle Sternsingen.
2013 - Die Eröffnung des Berliner Großflughafens wird zum 4. Mal auf unbestimmte Zeit verschoben.
2012 - Im Universitätsklinikum Leipzig werden eineiige Vierlinge geboren. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt laut den Ärzten bei 1 zu 13 Milionen.
2002 - Skispringer Sven Hannawald gewinnt die Vierschanzentournee und entscheidet als erster Athlet alle 4 Stationen der Tournee für sich.
1999 - Mit 18,4 Grad im badischen Mühlacker werden in Deutschland die höchsten Januartemperaturen seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen gemessen.
1958 - DDR-Skispringer Helmut Recknagel gewinnt als erster Deutscher die Vierschanzen-Tournee.
1939 - In der Zeitschrift "Naturwissenschaft" erscheint der Bericht von Otto Hahn und Friedrich Straßmann über die erste erfolgreiche Kernspaltung.
1838 - Öffentliche Vorführung des Telegraph. Der US-amerikanische Erfinder Samuel Morse führte den Telegraf öffentlich vor. Die ersten Versuche des von ihm in 1835 erfundenen elektromagnetischen Telegraph wurden auf einer 60 Kilometer langen Telegrafenleitung zwischen Washington und Baltimore erfolgreich durchgeführt. Morse ist auch der Erfinder des Morsealphabets.
1816 - Alle politischen Versammlungen und Gesellschaften werden in Preußen verboten.
1678 - Kapitulation von Stettin, das bisher schwedische Vorpommern ist vom Großen Kurfürsten von Brandenburg erobert.
(Quelle: Pink_frog/Getty Images)
Der 6. Januar ist Dreikönigstag. An diesem Datum feiert die katholische Kirche das Fest der Erscheinung des Herrn. Das wichtige Hochfest erinnert an die Huldigung des Jesuskindes durch die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar.
Die Ostkirche feiert nicht am 25. Dezember, sondern am 6. Januar die Geburt Jesu. Deshalb heißt der Feiertag dort auch Epiphanias, das Fest der Erscheinung des Herrn, oder auch "Großneujahr". Erst seit dem Mittelalter wird am 6. Januar auch die Ankunft der Heiligen Drei Könige gefeiert.
Der Feiertag im Januar ist den Weisen aus dem Morgenland gewidmet, die der Weihnachtsgeschichte zufolge von einem Stern geleitet nach Bethlehem reisten, um Jesus, dem neugeborenen König der Juden, zu huldigen.
Die Weisen, die in späteren Überlieferungen als die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar bezeichnet wurden, überreichten dem Kind als Geschenk Gold, Weihrauch und Myrrhe. Die Anbetung Jesu durch die Weisen wird von der katholischen Kirche als Sichtbarwerdung der Göttlichkeit Jesu und somit Erscheinung des Herrn gefeiert.
Heute ist das Dreikönigsfest noch in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt ein gesetzlicher Feiertag. Auch die Österreicher haben an diesem Tag frei. In allen anderen Bundesländern in Deutschland hingegen ist der 6. Januar ein normaler Werktag.
Wer sich genauer mit der Geschichte der Heiligen Drei Könige beschäftigt, muss feststellen: Viel von dem, was wir über die Weisen zu wissen glauben, kommt in der ursprünglichen Weihnachtsgeschichte im Matthäusevangelium gar nicht vor und wurde erst später, im Laufe der Jahrhunderte, dazugedichtet.
Die Weihnachtsgeschichte im Matthäusevangelium bildet die Grundlage für das christliche Fest der Heiligen Drei Könige. Die Geschichte erzählt von Magiern aus dem Osten, die nach Bethlehem kamen, um dem neugeborenen König der Juden zu huldigen. Dort heißt es: "[...] es kamen Sterndeuter – Magier – aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden?"
Als Geschenke brachten die Magier Gold, Weihrauch und Myrrhe mit. Ob es sich bei den Magiern um weise Könige handelte und wie viele es genau waren, steht in der Weihnachtsgeschichte allerdings nicht.
Die Gebeine der Heiligen Drei Könige sollen der Überlieferung nach in einem goldenen Schrein im Kölner Dom liegen. Die Knochen zählen zu den wertvollsten Reliquien des Mittelalters – zunächst lagen sie im Mailänder Dom, erst 1162 kamen sie nach Köln. Am 6. Januar wird der Schrein geöffnet und Besucher können die Gebeine anschauen.
Dass es sich bei den Magiern um drei Könige handelte, interpretierte der Kirchenschriftsteller Tertullian im Dritten Jahrhundert nach Christus aus den Geschenken Gold, Weihrauch und Myrrhe. Namen erhielten die drei Könige erstmals um das Jahr 500.
In einer Kindheitsgeschichte Jesu in armenischer Sprache ist von Melkan von Persien, Gaspar von Indien und Baltassar von Arabien die Rede. Diese wurden im Neunten Jahrhundert in Caspar, Melchior und Balthasar umgedeutet, wobei Melchior seither als schwarz und als vornehmster der drei Könige galt. Zudem sollen die drei Männer die damals bekannten Kontinente Asien, Afrika und Europa symbolisieren.
Viele Familien sehen im Dreikönigstag das Ende der Weihnachtszeit. Der Weihnachtsbaum wird ein letztes Mal beleuchtet und schließlich abgeschmückt.
Viele Länder in Europa sowie Regionen in den USA, Argentinien oder Mexiko feiern den 6. Januar mit einem Dreikönigskuchen. In das süße Gebäck wird eine Bohne, Mandel oder Münze eingebacken, einige Familien backen auch eine kleine Figur in Gestalt eines Königs oder Babys ein. Wer das Eingebackene findet, hat einen Glücksbringer.
Vor allem in ländlichen Gegenden beispielsweise im Allgäu wird Dreikönigswasser in der Kirche geweiht, um an die Taufe Jesu im Jordan zu erinnern. Das Wasser kann mit nach Hause genommen werden, wo es Schutz vor Unwettern bieten soll.
An den zwölf Weihnachtstagen, zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar, ziehen in katholischen Regionen die Sternsinger durch die Nachbarschaft. Als Heilige Drei Könige verkleidet, singen Kinder und Jugendliche den Menschen Lieder vor und sammeln Spenden für die Armen.
Die Häuser, die sie betreten, segnen sie mit der traditionellen Segensbitte C+M+B, die sie mit geweihter Kreide an die Haustür schreiben. Die Buchstaben stehen für die lateinischen Worte "Christus mansionem benedicat", "Christus segne dieses Haus".
Am Dreikönigstag ist auch das Ausräuchern des eigenen Hauses zum Schutz gegen Dämonen ein verbreiteter Brauch, der vor allem bei streng gläubigen Christen ausgeübt wird.
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