Willkommen in Sachsen, am 02.11.2026
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02. November
Namenstag
Angela, Willibold,

Kalenderblatt

2.November: - An Allerseelen wird der verstorbenen Gläubigen gedacht und als Symbol für das ewige Licht eine Kerze auf das Grab gestellt. Der Feiertag wurde 995 von Abt Odilo von Cluny eingeführt.


2012 - Reiseziele in Deutschland können künftig auch mit Fernbussen angefahren werden. Der Bundesrat stimmt einer weit­ge­hen­den Freigabe des Linienverkehrs zum 1. Jan. 2013 zu. Damit fallen die seit 1931 zum Schutz der Bahn bestehenden Beschränkungen.


2005 - Die "Washington Post" berichtet über die Existenz geheimer CIA-Gefängnisse.


2000 - Die 1.Langzeitbesatzung bezieht die Internationale Raumstation ISS.


1988 - Der Informatiker Robert Tappan Morris setzt den ersten Computerwurm, den „Morris Worm“, für das Internet frei.


1964 - Eine Passierscheinregelung ermöglicht Rentnern aus der DDR den Besuch von Verwandten in Westdeutschland.


1963 - Südvietnams Staatspräsident Ngo Dinh Diem wird bei einem Militärputsch getötet. Ein Revolutionärer Generalsrat übernimmt die Macht und erhält »in seinem Kampf gegen den Kommunismus« am 7. November Anerkennung von den USA und Großbritannien.


1961 - CDU/CSU und FDP vereinbaren einen Koalitionsvertrag, nach dem Konrad Adenauer noch zwei Jahre Bundeskanzler bleibt. Zuvor waren die Liberalen mit der Parole »Mit der CDU, aber ohne Adenauer« in den Wahlkampf gezogen. Der FDP haftet danach lange das Odium der »Umfallerpartei« an.


1917 - Der brit. Außenminister Balfour erklärt sich mit jüdischem Siedlungsbau in Palästina einverstanden: die "Balfour-Deklaration".


1886 - Das Kaiserliche Patentamt in Deutschland erteilt Carl Benz für das von ihm gebaute Automobil das Patent.


1810 - In Preußen wird der Zunftzwang aufgehoben und die Gewerbefreiheit gewährt.


Der November gilt in der Kirche als "Totenmonat".

An Allerseelen (lateinisch [Dies] in commemoratione omnium fidelium defunctorum, „Tag des Gedenkens an alle verstorbenen Gläubigen“) begeht die römisch-katholische Kirche das Gedächtnis ihrer Verstorbenen.

Wo ist Allerseelen ein gesetzlicher Feiertag
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern.

Was ist der Unterschied zwischen Allerheiligen und Allerseelen? Mit Allerheiligen beginnt die Zeit des Totengedenkens in der römisch-katholischen Kirche. Dabei wird an die vielen Heiligen erinnert. Einen Tag später, an Allerseelen, wird dann aller verstorbenen Gläubigen gedacht.

Anfang November gibt es gleich zwei wichtige Tage nacheinander für Christen: Allerheiligen und Allerseelen. Katholisch.de erklärt in was hinter den beiden Tagen steckt.

Liturgiegeschichtlicher Ursprung in Rom

Liturgiegeschichtlich liegt der Ursprung des Allerheiligenfestes in der Weihe eines heidnischen Tempels in Rom, der allen Göttern des Heidentums geweiht war und nun zu einer christlichen Kirche wurde. Diese Kirchweihe fand wahrscheinlich im Jahr 609 statt. Dieser heidnische Tempel ist in Rom bis heute erhalten und trägt den Namen "Pantheon", also gebaut und gewidmet allen Göttern des Heidentums zur Ehre. Er wurde nun geweiht auf den Titel: "Maria, Königin aller Märtyrer".

Allerseelen im Unterschied zu Allerheiligen

Auf das katholische Hochfest Allerheiligen folgt am 2. November der Festtag Allerseelen. Im Unterschied zu Allerheiligen wird an Allerseelen der verstorbenen Verwandten, Freunde und Bekannten gedacht.

Es ist unter anderem Brauch, den Friedhof zu besuchen, Fürbitten für Verstorbene zu halten, Grablichter zu entzünden und Gräber mit frischen Blumen zu schmücken.

An Allerheiligen wird jener Toten gedacht, die sich noch im Zustand der "Läuterung" befinden. "Dieser letzte Reinigungszustand besteht in der Reue der Verstorbenen über ihre Taten und in der Sehnsucht nach dem gütigen, verzeihenden Gott", heißt es auf katholisch.de, dem Erklärportal der katholischen Kirche. Hinterbliebene können den Verstorbenen durch Gebete und gute Werke helfen, so die Lehre der katholischen Kirche.

Gesetzlich gesehen ist Allerseelen im Unterschied zu Allerheiligen aber kein Feiertag.

Papst Gregor IV. setzt Fest Allerheiligen 835 ein

Im Jahr 835 setzt Papst Gregor IV. das Fest offiziell im Kalender fest. Die Kirche gedenkt an diesem Tag nicht nur der vom Papst heiliggesprochenen Frauen und Männer. An Allerheiligen wird auch jener Menschen gedacht, die ihren Glauben still gelebt und ihr Christsein konsequent verwirklicht haben.

Daraus ergibt sich eine erweiterte Definition des Heiligenbegriffs, die an das Verständnis der Paulusbriefe anknüpft. Auch Papst Franziskus nimmt in seinem Dokument "Gaudete et exultate" (Freut euch und jubelt) dieses weite Verständnis des Heilig-Seins auf.

Allerseelen: Allerheiligen wird Doppelfest

Dazu passt die Einführung des Festes Allerseelen. Von Abt Odilo von Cluny zunächst im Jahr 998 in den ihm unterstellten Klöster eingeführt, dient der Allerseelentag heute in der ganzen katholischen Kirche der Fürbitte nach Vollendung der Verstorbenen bei Gott.

Über viele Jahrhunderte haben sich die Gläubigen damit befasst, wie sie den Verstorbenen bei der endgültigen Erlösung helfen können. Vor allem durch "gute Werke" an den armen Menschen im Diesseits wollte man den Seelen im Jenseits helfen.

Aus dieser Haltung ergibt sich der Brauch, auf den Friedhof zu gehen, eine Kerze am Grab der Angehörigen zu entzünden und für sie zu beten. Das sogenannte Seelenlicht ist Symbol für das Ewige Licht. Das Licht ist ein an diesem Tag fester Bestandteil des Brauchtums. Jesus Christus als Licht ist die Verbindung zwischen Lebenden und Toten.

Oft hat sich auch der Brauch erhalten, Gräber mit Weihwasser zu besprengen und damit an die Taufe zu erinnern.

Am Allerseelentag sind außerdem feierliche Prozessionen zum Friedhof Brauch, bei denen Priester die Gräber segnen.

An Allerheiligen und Allerseelen für Verstorbene beten

Erklärgrafik zu Allerheiligen/Allerseelen (c) Erzbistum Köln/Jonas Heidebrecht

Das Doppelfest Allerheiligen und Allerseelen soll die Christen an die Lehre vom Fegefeuer erinnern. Das Bild des Fegefeuers geht unter anderem auf das Konzil von Trient zurück. Dahinter steht der Gedanke, dass alle Menschen Fehler und Sünden gemacht haben. Da von Gott beim Endgericht ein gerechtes Urteil über das Leben erwartet wird, dient das Fegefeuer als Zeit und Ort der Buße, bevor die Seele in den Himmel kommt. Das Fegefeuer ist also keineswegs mit der Hölle zu verwechseln.

Die Christen sind - wie an jedem anderen Tag auch - angehalten, den Verstorbenen durch Gebet, Fasten und Buße zu helfen. Durch diese Fürsprache verkürzt sich die Zeit im Fegefeuer.

Kommerzialisiertes Brauchtum: "All-Hallows-Evening" und Halloween

Für die irischen Einwanderer in den USA heißt der Vorabend von Allerheiligen "all-hallows-evening"- der "Vorabend des den Heiligen geweihten Tages". Heute ist er besser bekannt als "Halloween". Hintergründe für Halloween sind alte heidnische Bräuche zum Winterbeginn. Vielfältige Jahresendbräuche und Zeichen der Verbindung von Lebenden und Toten begleiteten früher den Vorabend von Allerheiligen.

Aus den USA verbreitete sich ein neues Verständnis von "Halloween" in den letzten Jahren auch verstärkt in Deutschland. In gruseligen Kostümen gehen vor allem Kinder von Haus zu Haus, sagen immer wieder "Süßes, sonst gibt's Saures!" und kommen mit Süßigkeiten nach Hause.


Quellen: gekürzt aus erzbistum-koeln.de | t-online | Wikipedia


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