Willkommen in Sachsen, am 31.03.2026
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31. März
Namenstag
Benjamin, Guido, Kornelia,

Kalenderblatt

2020 - Als erste deutsche Großstadt kündigt Jena im Kampf gegen die Corona-Pandemie die schrittweise Einführung einer Maskenpflicht in Supermärkten, Bussen und Bahnen an.


2012 - Die Schweizer Justiz erlässt Haft­befehle gegen drei Steuerfahnder aus NRW. Die Beamten sollen 2010 am Ankauf einer CD mit Daten deutscher Kunden einer Schweizer Bank beteiligt gewesen sein. Ihnen wird Bei­hilfe zur Wirtschaftsspionage und ein Verstoß gegen das Bankgeheimnis vorgeworfen.


2004 - Berlin verbietet alle religiösen Symbole in bestimmten Bereichen des Öffentlichen Dienstes. Polizisten, Richter, Strafvollzugs­beamte oder Lehrer an staatlichen Schulen dürfen weder Kopftuch, Kreuz oder jüdische Kippa im Dienst tragen.


1948 - Der US-Kongress verabschiedet den «Marshallplan» für den Wiederaufbau Europas inklusive der drei westlichen Besatzungszonen Deutschlands. Am 3. April unterzeichnet Präsident Harry S. Truman das Gesetz.


1939 - In Abkehr von der bisherigen Appeasement-Politik gegenüber Deutschland gibt Großbritannien eine Garantieerklärung für Polens Unabhängigkeit ab, der sich Frankreich sofort anschließt.


1907 - Kaiser Wilhelm II. erklärt den Kriegszustand in Deutsch-Südwestafrika offiziell für beendet. In den seit 1903 andauernden Kämpfen starben ungefähr 90.000 Herero und Nama sowie ca. 1500 Angehörige der deutschen Kolonialtruppen.


1889 - Der Eiffelturm in Paris wird fertiggestellt. Der mit 300,65 Metern damals höchste Turm der Welt ist die größte Attraktion der Weltausstellung.


1854 - Die USA zwingen Japan mit dem Vertrag von Kanagawa zur Öffnung der Häfen für den Handel.


1814 - Der russische Zar Alexander I. und der preußische König Friedrich Wilhelm III. ziehen an der Spitze alliierter Truppen in Paris ein. Napoleon wird zur Abdankung und zur Abreise auf die Insel Elba gezwungen.


1206 - Dresden wird erstmals urkundlich erwähnt. Der Schiedsspruch beginnt mit den Worten "Acta sunt hec Dresdene" (Geschehen ist dies zu Dresden).


Handwerker aus Sachsen-Anhalt verlangen Ende der Russland-Sanktionen
In einem Brief an Olaf Scholz fordert ein ostdeutscher Handwerksverband das Ende aller Russland-Sanktionen. "Die breite Mehrheit ist nicht gewillt, für die Ukraine ihren schwer erarbeiteten Lebensstandard zu opfern." Quelle: Spiegel vom 19.08.2022)

Wegen Preisexplosion: Vogtländer schicken Wut-Brief an Habeck:
Im Brief heißt es dazu: "Konkret haben wir den Eindruck, dass aus der emotionalen Empörung über den Angriffskrieg der Russischen Föderation auf die Ukraine politische Entscheidungen resultieren, deren Auswirkungen gravierende Folgen für die Bevölkerung in unserem Land haben werden (...)" Quelle: Tag24 vom 01.08.2022)

Bürgermeister sprechen sich für Nutzung von Nord Stream 2 aus. Quelle: Brief an die Bundesregierung (welt.de vom 28.07.2022)

Eine starke Wirtschaftsleistung ist die Grundlage für Deutschland, überhaupt reagieren zu können, egal in welcher Dimension. (...) Wir helfen der Ukraine nicht, wenn wir uns selbst schwächen. Genau das würde aber passieren bei einem sofortigen Energie-Stopp. Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius

"Ich möchte dazu ermutigen, auch zukünftig die Welt immer auch mit den Augen des Anderen zu sehen, also auch die manchmal unbequemen und gegensätzlichen Perspektiven des Gegenüber wahrzunehmen, sich für den Ausgleich der Interessen einzusetzen". Angela Merkel. Großer Zapfenstreich 02.12.2021

Alarmstufe Gas gilt

Erst im Mai 2022 billigte der Bundestag eine Änderung des Energiesicherheitsgesetzes (EnSiG), das den Energielieferanten erlaubt, im Fall einer ausgerufenen Alarmstufe die Preise direkt an die Verbraucher weiterzugeben.

Dabei ist es völlig egal, ob Kundinnen und Kunden eine Preisgarantie unterschrieben haben. Die Unternehmen können die Preise anheben - und Betroffene können nichts dagegen tun.

Zu den Artikeln aus Focus und Tagesspiegel

HURRA, ENDLICH ROLLEN WIEDER DEUTSCHE PANZER GEN RUSSLANDWenn irgendwo zwischen zwei Mächten ein noch so harmlos aussehender Pakt geschlossen wird, muss man sich sofort fragen, wer hier umgebracht werden soll. Otto von Bismarck.

Wenn aber Journalisten nicht mehr informieren, sondern sich darin erschöpfen, zu beeinflussen, zu animieren, anzufeuern, am grossen, guten Werke mitzutun, dann ist dieses Neue für die Ostdeutschen etwas ganz Altes, dann werden Medien schnell zum DDR-Fernsehen oder zum "Neuen Deutschland" und zur "Jungen Welt".
Ostdeutsche sind damit aufgewachsen, den Klang der Information vom Getöse der Propaganda zu unterscheiden, sie sind es gewohnt, die Dinge zu hinterfragen, sie sind auch für die Meinungsfreiheit auf die Strasse gegangen.
Klaus-Rüdiger Mai ist Schriftsteller, Germanist und Historiker.


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© infos-sachsen / letzte Änderung: - 09.08.2025 - 18:17