Politik

wichtige und interessante Sexualdelikt-Nachrichten aus den öffentlichen Medien

Gruppenvergewaltigungen - Wer die Täter sind, woher sie kommen, warum sie es tun

Diese Form von Straftaten hat es auch früher schon gegeben. Doch in jüngster Zeit mehren sich die Schlagzeilen. Sie als Einzelfälle zu bezeichnen, wäre verharmlosend und sachlich nicht korrekt. Ein Blick auf die großen aktuellen Verfahren zeigt, dass viele Tatverdächtige junge Migranten sind.

GANGBANG-PROZESS

Fünf Männer standen wegen Gruppenvergewaltigung vor Gericht. Doch das Gericht stellt nur die "Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches" von Frauen fest. Die Strafen fallen milde aus, denn es sind keine Deutsche Bürger

Die neuen Deutschen: Serhat, Azad, Yakub und Baran

Mallorca, Spanien. Die Tat geschah in der Nacht zu Donnerstag, in einem Hotelzimmer des "Club Cala Ratjada". Die vier Deutschen Serhat K. (23), Azad K. (22), Yakub (21) und Baran D. (19) sollen eine deutsche Touristin (18) dorthin gelockt und vergewaltigt haben.

Vergewaltigte Camperin

Opfer findet nicht in den Alltag zurück

An ein normales Leben ist für die Opfer nicht zu denken: Gut anderthalb Jahre nach der Vergewaltigung einer Camperin in der Siegaue bei Bonn können die junge Frau und ihr Freund nach eigenen Angaben nur schwer ihren Alltag "Ich bin mit dem Alltag gnadenlos überfordert."

Täter ohne Empathie

Statt elfeinhalb Jahren muss Erix X. nur zehn Jahre in Haft. Trotz harter Worte fanden die Richter Umstände, die für den Angeklagten sprachen. Er habe nicht erwartet, dass Frauen einfach in der Öffentlichkeit zelten.

Sexuelle Uebergriffe in Chemnitz

Angesichts einer Häufung sexuell motivierter Straftaten in der Öffentlichkeit macht sich Unbehagen breit. Gibt es einen wirksamen Schutz? (Anm.: Doch, eine Möglichkeit, solche Vorfälle drastisch zu reduzieren gibt es, und sie ist allen bekannt.)

weitere Pressemeldungen zum Thema: Sexualdelikt

Thema Datum Inhalt Quelle
Strafrabatt nach Vergewaltigung am Leipziger Hauptbahnhof
08
Januar
2020
Strafrabatt nach der Vergewaltigung einer Erzieherin am Leipziger Hauptbahnhof: Im Berufungsprozess gegen Oday A. (25) gewährte die 9. Strafkammer des Landgerichts dem Angeklagten eine mildere Strafe, entschied auf zweieinhalb Jahre Haft. Noch am Amtsgericht war der syrische Asylbewerber Anfang Juli dieses Jahres zu drei Jahren Haft verurteilt worden.
Die in Thüringen wohnende Julia H. war nach einer Silvesterfeier in Prag am 1. Januar 2018 gegen 6 Uhr mit dem Flixbus in Leipzig angekommen. Nur ein Zwischenstopp am Hauptbahnhof, später wollte sie mit ihrem Lebensgefährten Ismael S. (30), der ebenfalls aus Syrien stammt, weiter nach Hause fahren. Doch der Neujahrsmorgen wurde für die Frau zu einem traumatischen Erlebnis. Auf der Suche nach einer Toilette traf sie im Bahnhofsgebäude auf Oday A. Dieser behauptete, ortskundig zu sein, und bot ihr seine Hilfe an. Laut Anklage führte er sie jedoch zu seinem Wohnhaus. "Julia H. hegte keinerlei Vorbehalte gegenüber ausländischen Mitbürgern, da ihr Lebensgefährte selbst einen Migrationshintergrund hat", stellte die erste Instanz dazu fest. Erst als sie begriff, dass es in dem Gebäude keine öffentliche Toilette gibt, wollte sie nur noch eines: weg.
Doch Oday A. soll ihr den Weg versperrt und Geld für Sex angeboten haben. Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft habe er sie am Hals gepackt und bedroht, als die Erzieherin sein Ansinnen zurückwies. Julia H. fürchtete, er werde sie vergewaltigen und flehte ihn an, sie gehen zu lassen, stellte bereits das Amtsgericht fest. In der Berufungsinstanz stellte die Frau klar: "Ich hatte in dieser Lage einfach nur Angst. Mir war klar, dass ich das erledigen muss, damit er mich gehen lässt".
Daher habe sie nachgegeben, als der Syrer Oralverkehr verlangt habe. Hinterher sagte sie zu ihm auch noch: "Das war gut." Aber nur, um ihn glauben zu lassen, dass sie nicht gleich zur Polizei geht, beteuerte sie im Zeugenstand. Sie sei überrascht gewesen, dass er sie überhaupt wieder frei ließ. Am ganzen Leib zitternd vor Angst traf sie kurz darauf wieder bei ihrem Lebensgefährten ein.
(Kommentar: Dummheit ist zum Glück nicht strafbar. Da kann man verstehen, warum unsere lieben Neubürger deutsche Frauen als Schlampen betrachten.)
lvz.de/

Polizei sucht Mädchen nach Übergriff in der Citybahn
05
März
2020
In der Citybahn zwischen Chemnitz und Stollberg hat es einen sexuellen Übergriff gegeben. Nach Angaben der Polizei hat sich am Mittwochabend ein 32-jähriger Algerier mehrfach an einem Mädchen vergriffen. Der Täter wurde dank eines Zeugen schnell ermittelt, allerdings sucht die Polizei jetzt nach der Jugendlichen.
Sie soll etwa 14 Jahre alt und schlank gewesen sein.
radiochemnitz.de/

14-Jährige betäubt und vergewaltigt: Haben sich Angeklagte bis zu zehnmal an ihr vergangen?
02
Juni
2020
Ulm - Nach der Vergewaltigung einer 14-Jährigen müssen sich fünf Männer demnächst vor dem Landgericht Ulm verantworten.
Die Verhandlung findet vor dem Landgericht Ulm statt.
Den Angeklagten wird vorgeworfen, das Mädchen im Alb-Donau-Kreis mit Betäubungsmitteln wehrlos gemacht und sich zehnmal an ihr vergangen zu haben.
Für den Prozess sind 13 Sitzungstage vom 9. Juli bis zum November angesetzt, wie das Gericht am Dienstag mitteilte.
Angeklagt sind die Asylbewerber aus Afghanistan, dem Iran und dem Irak wegen zum Teil mehrfacher Vergewaltigung und Beteiligung daran.
Die zwischen 14 und 27 Jahre alten Angeklagten sollen das Mädchen Ende Oktober 2019 in der Ulmer Innenstadt überredet haben, mit ihnen zu einer Unterkunft im Illertal zu fahren.
Das Mädchen erzählte den Eltern und der Polizei von den Verbrechen in der Halloween-Nacht und danach.
Einer der Beschuldigten hat die Taten eingeräumt. Die übrigen bestreiten die Vorwürfe.
Erst vergangene Woche waren drei Männer wegen Vergewaltigung einer 14-Jährigen vom Landgericht Ravensburg zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Sie hatten das Mädchen in Laupheim (Kreis Biberach) laut Urteil mit Alkohol und Drogen gefügig gemacht und vergewaltigt.
tag24.de/

Zeugen zu sexuellem Übergriff gesucht
12
Juni
2020
Ein unbekannter männlicher Täter folgte der geschädigten Jugendlichen in den Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in der Horst-Menzel-Straße. Als sie dies bemerkte und sich dem Unbekannten zuwandte, umklammerte er die Jugendliche und berührte sie unsittlich. Sie wehrte sich und rief um Hilfe. Daraufhin stieß der Täter sie zu Boden und flüchtete. Die Geschädigte erlitt leichte Verletzungen. Der Unbekannte, der nicht gesprochen hatte, wurde als etwa 20 bis 30 Jahre alt, ca. 1,75 Meter groß und schlank beschrieben. Er hat leicht gebräunten Teint, dunkle Augen und dunkle, an den Seiten kurz rasierte Haare. Er trug einen Dreitagebart und u. a. einen schwarzen Pullover mit weißer Schrift.
polizei.sac


© infos-sachsen / letzte Änderung: - 02.07.2020 - 19:42