Angela Merkel (CDU) - Bundeskanzlerin

Geburtsdatum:17. Juli 1954
Geburtsname:Kasner
Beruf:
  • 1978 Diplomarbeit mit dem Titel:
    "Der Einfluß der räumlichen Korrelation auf die Reaktionsgeschwindigkeit bei bimolekularen Elementarreaktionen in dichten Medien". Die Arbeit war gleichzeitig auch ein Beitrag zum Forschungsthema Statistische und Chemische Physik von Systemen der Isotopen- und Strahlenforschung im Bereich statistische und physikalische Chemie am Zentralinstitut für Isotopen- und Strahlenforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR.
    1986 Dissertation: "Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden".
  • Religion:evangelisch
    Homepage der Partei:cdu.de
    Weblinks:private Homepage
    Wikipedia
    Abgeordnetenwatch
    Bundeskabinett

    Thema Datum Inhalt Quelle
    Ukraine
    26
    März
    2014
    Timoschenkos Hasstiraden alarmieren Bundesregierung - Der Sprecher der Kanzlerin sieht "Grenzen überschritten": Die ukrainische Politikerin Julija Timoschenko hat in einem Telefongespräch ihrem Hass auf Putin und Russland freien Lauf gelassen. Solche Töne sind in der jetzigen Lage brandgefährlich.
    spiegel.de/

    Die EU ist keine Sozialunion
    22
    Mai
    2014
    In einem Interview lehnt die Bundeskanzlerin eine "Sozialunion" in Europa ab. EU-Bürger, die in Deutschland Arbeit suchen, sollten kein Hartz IV erhalten.
    Man wolle "Hartz IV nicht für EU-Bürger zahlen, die sich allein zur Arbeitssuche in Deutschland aufhalten". Regierung plant, EU-Ausländern die Wiedereinreise nach Deutschland zu verbieten, wenn sie Sozialleistungen missbraucht haben.
    spiegel.de/

    ganz klar zur Maut-Einführung
    01
    September
    2014
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich trotz erheblicher Widerstände in ihrer Partei eindeutig zur Einführung der geplanten Pkw-Maut bekannt. «Um es ganz klar zu sagen: Sie steht im Koalitionsvertrag, und sie wird kommen», sagte Merkel nach Sitzungen der CDU-Spitzengremien in Berlin. Sie betonte, auch Finanzminister Wolfgang Schäuble bringe sich konstruktiv in die Beratungen für einen Gesetzentwurf ein. Der Finanzminister lässt laut «Spiegel» ein eigenes Konzept prüfen, um Privatinvestoren für den Autobahnbau zu gewinnen und mit Maut-Einnahmen zu vergüten - nach der Wahl 2017.
    n-tv.de/

    Steuerzahler müssen "nie wieder" für Pleite-Banken haften
    16
    November
    2014
    In der Finanzkrise mussten Steuerzahler weltweit Milliarden für die Rettung maroder Banken bezahlen. Beim G20-Gipfel leistet Kanzlerin Merkel ein historisches Versprechen: Bankenrettungen mit Steuergeld werde es "nie wieder" geben.
    Die systemrelevanten Banken seien jetzt international reguliert, sagte Merkel am Sonntag im australischen Brisbane. Damit müssten die Steuerzahler bei einem Banken-Kollaps nicht mehr zahlen.
    Zudem sei ein Fahrplan vereinbart worden, um bis 2016 auch eine bessere Aufsicht über sogenannte Schattenbanken, also Hedgefonds und anderer Kredithändler außerhalb der regulären Bankenwelt, zu erreichen.
    focus.de/

    Merkel verurteilt Anti-Islam-Bewegung
    12
    Dezember
    2014
    Es gebe in Deutschland keinen Platz für Hetze gegen Gläubige oder Fremdenfeindlichkeit, sagt die Bundeskanzlerin. Joachim Gauck nennt die Pegida-Anhänger Chaoten.
    Es gebe in Deutschland keinen Platz für Hetze gegen Gläubige, für Islamophobie oder Fremdenfeindlichkeit.
    Dennoch müsse die Regierung die Sorgen der Bürger ernst nehmen. Die Zuwanderung nach Deutschland und die steigenden Asylbewerberzahlen beschäftigten die Bevölkerung.
    (Anm.:Wenn gefordert wird, dass sich alle in Deutschland an deutsche gesetze halten müssen und keine Parallelgesellschaft entstehen soll, so soll das ausländerfeindlich sein?? SELTSAM. Frau Merkel, die Sorgen der Bürger nicht nur ernst nehmen, sondern sehr ernst nehmen.)
    zeit.de/

    gegen rasche Verschärfung der Russland-Sanktionen
    16
    März
    2015
    Der EU-Gipfel Ende der Woche in Brüssel werde keine neuen Strafmaßnahmen gegen Moskau beschließen, sagte Merkel nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Berlin. Über eine Verlängerung der bestehenden Sanktionen werde gegebenenfalls im Juni entschieden.
    n-tv.de/

    Schulden werden nicht gestrichen
    09
    Juli
    2015
    Die Bundeskanzlerin sagte während ihres Besuches in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo, sie habe schon früher gesagt, "dass ein klassischer Haircut für mich nicht infrage kommt". Daran habe sich nichts geändert. Der EU-Gipfel zu Griechenland am Sonntag werde ein entscheidendes Treffen sein, über dessen Ausgang sie nicht spekulieren wolle.
    Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hatte bereits am Mittwoch eine Umschuldung für Griechenland gefordert.
    dw.com

    lehnt Änderungen am Asylrecht ab
    04
    Oktober
    2015
    Die Kanzlerin schließt die von der CSU geforderten Änderungen am Asylrecht aus. Merkel verteidigt zudem die Öffnung der Grenzen im September. Die Entscheidung würde sie genau so wieder treffen. Merkel sagte dem Deutschlandfunk, Deutschland brauche bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen sicherlich einen langen Atem. Nötig sei dabei auch eine Beschleunigung der Asylverfahren. Wer den Schutz Deutschlands nicht brauche, müsse das Land auch wieder verlassen. Darüber hinaus müssten die EU-Außengrenzen besser geschützt und Fluchtursachen bekämpft werden. (Anm.: diese Leier hört man seit Monaten und nichts ändert sich.)
    faz.net

    Keine Steuererhöhungen wegen Flüchtlingskrise
    11
    Oktober
    2015
    Bundeskanzlerin hat Steuererhöhungen zur Finanzierung der Flüchtlingskrise definitiv ausgeschlossen. In einem Interview mit der „Bild“ erklärte sie „Wir können uns freuen, dass wir seit Jahren gut gewirtschaftet haben und unsere Wirtschaftslage zurzeit gut ist.“ Daher gebe es weder einen Steuer-Soli, um die Flüchtlingskrise finanziell meistern zu können, noch gebe es Steuererhöhungen. Konkret gefragt: „Ihr Wort: Es gibt keine Steuererhöhungen im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise?“, antwortete die Bundeskanzlerin in „Bild“: „Ja, definitiv.“
    Gleichzeitig kritisierte Angela Merkel gegenwärtige „Fehlanreize“ bei der finanziellen Unterstützung von Flüchtlingen. „Ich weiß, dass das Taschengeld, das wir Flüchtlingen zahlen, im europäischen Maßstab hoch ist“, sagte sie in "Bild". Länder „wie die Niederlande oder Luxemburg“ zahlten „deutlich weniger“.
    focus.de/

    Kann mir nicht vorstellen, Flüchtling zuhause aufzunehmen
    12
    Oktober
    2015
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einem Interview über ihr Vorgehen in der Flüchtlingskrise gesprochen. Die Kanzlerin zeigt sich weiterhin optimistisch, gibt aber offen zu: Sie würde keinen Flüchtling bei sich zuhause aufnehmen.
    focus.de/

    kein Direkttransfer von Flüchtlingen
    23
    Oktober
    2015
    Angela Merkel will laut einem Medienbericht feste Quoten für Flüchtlinge durchsetzen, die aus dem Nahen Osten direkt nach Europa gebracht werden. So sollten gefährliche Reisen verhindert und die Flüchtlingszahlen besser kontrolliert werden.
    Die Bundesregierung dementierte, dass Merkel derartige Pläne auf dem EU-Sondergipfel einfordern will. "Die Bundeskanzlerin wird bei dem informellen Treffen von Staats- und Regierungschefs am Sonntag einen solchen Vorschlag nicht machen", sagte ein Regierungssprecher zu FOCUS Online.
    Laut dem Bericht steht außerdem die mögliche Erhebung einer speziellen EU-weiten Abgabe, die die neue Flüchtlingspolitik finanzieren soll, auf der Agenda der Kanzlerin. Dazu äußerte sich der Regierungssprecher nicht weiter.
    focus.de/

    Köln verlangt harte Antwort des Rechtsstaats
    05
    Januar
    2016
    Die Bundeskanzlerin drückte ihre Empörung über diese widerwärtigen Übergriffe und sexuellen Attacken aus, die nach einer harten Antwort des Rechtsstaats verlangen." Und weiter: "Es müsse alles daran gesetzt werden, die Schuldigen so schnell und so vollständig wie möglich zu ermitteln und ohne Ansehen ihrer Herkunft oder ihres Hintergrundes zu bestrafen. Allerdings betonte die parteilose Kölner Oberbürgermeisterin Reker, dass die Behörden keinerlei Hinweise hätten, dass es sich um Flüchtlinge handele. Laut Polizei beschreiben Zeugen die Angreifer als Männer, die "dem Aussehen nach aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum" stammen. Die Polizei spricht von Sexualdelikten in massiver Form und von einer Vergewaltigung.
    (Anm.: Wie stehen die Wetten, dass es zu einer Anklage kommt??)
    spiegel.de/

    Wie Merkels Machtverlust Deutschland isoliert
    21
    Januar
    2016
    Der Zeitplan ist eng: Innerhalb der nächsten zwei Monate soll sich entscheiden, ob eine spürbare Begrenzung des Zuzugs gelingt, oder ob an den deutschen Grenzen wieder kontrolliert wird wie vor dem Schengen-Abkommen zur Freizügigkeit. In diesen acht Wochen gibt es mindestens drei wichtige Ereignisse: EU-Gipfel am 18. und 19. Februar, Landtagswahlen in drei Bundesländern am 13. März und wieder EU-Gipfel am 17. und 18. März. "Entweder wir finden eine europäische Lösung, oder es gibt keine Lösung", sagt Krichbaum. Das, was derzeit läuft, nennt der CDU-Politiker "eine Schande für Europa".
    n24.de/

    Wir erwarten, dass Ihr wieder in Eure Heimat zurückgeht
    30
    Januar
    2016
    Merkel fordert von Flüchtlingen mittelfristig eine Rückkehr in ihre Heimat. Der derzeit in Deutschland vorrangig gewährte Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention sei zunächst auf drei Jahre befristet, sagte Merkel am Samstag in Neubrandenburg.
    Bei allem, was an Integration zu leisten sei, müsse den Betroffenen auch klar gemacht werden, dass es sich um einen temporären Aufenthaltsstatus handele. "Wir erwarten, dass, wenn wieder Frieden in Syrien ist und wenn der IS im Irak besiegt ist, dass Ihr auch wieder, mit dem Wissen, was Ihr jetzt bei uns bekommen habt, in Eure Heimat zurückgeht."
    spiegel.de/

    sarkastischer Vergleich über ihre Grenzpolitik
    12
    Februar
    2016
    Die Bundeskanzlerin hat ihre Festrede beim traditionellen Hamburger Matthiae-Mahl zu einem vehementen Appell an die Mitgliedsländer der EU genutzt, sich in der Flüchtlingskrise auf eine gemeinsame Lösung zu einigen. Und zwar auf dem von ihr vorgegebenen Weg der Bekämpfung der Fluchtursachen vor Ort. Einer Verschärfung des innereuropäischer Grenzregimes erteilte die Kanzlerin dagegen eine Absage. Mit einem sarkastischen Vergleich.
    welt.de/

    Merkel bereut voreilige Äußerung
    22
    April
    2016
    Im Umgang der Bundesregierung mit dem Schmähgedicht von ZDF-Moderator Jan Böhmermann hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Fehler eingestanden. Wenn sie sich über etwas ärgere, dann darüber, dass sie am 4. April im Zusammenhang mit dem Beitrag über den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan von "bewusst verletzend" gesprochen habe und der Eindruck entstanden sei, "dass hier meine persönliche Bewertung zu irgendetwas etwas zählt", sagte sie am Freitag in Berlin. "Das war im Rückblick betrachtet ein Fehler". (Anm.: Es gibt eine alte Weisheit - Vor öffnen des Mundwerks Gehirn einschalten.)
    faz.net

    Jede Kritik wird abgestraft
    16
    August
    2016
    "Merkel duldet nicht die geringste Abweichung ihrer Linie. Sie bringt die Union auf Multikultikurs und jede Kritik wird abgestraft", wütet es aus der Berliner CDU. An der Basis ärgert man sich vor allem über den Umgang mit dem Burka-Verbot. Während das Kanzleramt gerne die drohende Empfehlung verbreitet, jede Distanzierung von Merkels Politik schade dem Wahlerfolg, fühlen sich die CDU-Landespolitiker zusehends wie Bauernopfer einer (aus ihrer Sicht) falschen Bundespolitik. "Ich bleibe bei dem, was ich gesagt habe", sagte Henkel trotzig am Rande der Vorstellung seiner Wahlwerbespots: "Ich möchte, dass Deutschland wiedererkennbar bleibt. Die Burka ist ein Käfig aus Stoff".
    n-tv.de/

    Steuerzahler muss nicht bezahlen
    16
    August
    2017
    "Wir können mit großer, großer Wahrscheinlichkeit sagen, dass der Steuerzahler das nicht bezahlen muss": So schätzt Angela Merkel die Lage um den Überbrückungskredit der Bundesregierung für die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin ein. Der Satz fiel am Mittwoch in einem Interview mit vier YouTubern.
    spiegel.de/

    bei Auftritt in Annaberg-Buchholz massiv beschimpft
    17
    August
    2017
    Etwa 150 Menschen aus dem Dunstkreis der asyl- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung und Anhänger der AfD empfingen die Kanzlerin mit einem Trillerpfeifen-Konzert und riefen «Haut ab, Haut ab!». Merkel wurde von Polizei geschützt.
    radioerzgebirge.de/

    Sie werden Ihrem Amt nicht gerecht
    01
    Dezember
    2017
    Die Familien der Opfer vom Berliner Breitscheidplatz klagen Bundeskanzlerin Angela Merkel an. Der Anschlag sei auch "eine tragische Folge Ihrer politischen Untätigkeit". In ihrem Brief klagen die Hinterbliebenen Angela Merkel auch persönlich an. Sie habe ihnen "auch fast ein Jahr nach dem Anschlag weder persönlich noch schriftlich kondoliert", heißt es in dem Schreiben. "Wir sind der Auffassung, dass Sie damit Ihrem Amt nicht gerecht werden." Es sei "eine Frage des Respekts, des Anstands und eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass Sie als Regierungschefin im Namen der Bundesregierung unseren Familien gegenüber den Verlust eines Familienangehörigen durch einen terroristischen Akt anerkennen".
    welt.de/

    Dieses Leiden wird nicht gutzumachen sein
    18
    Dezember
    2017
    In den vergangenen Wochen hatte es mehrfach Kritik an Merkel und ihrem Umgang mit den Betroffenen des Anschlags gegeben: In einem offenen Brief hatten die Angehörigen der Opfer Merkel mangelnde Unterstützung vorgeworfen. Auch der Opferbeauftragte Kurt Beck kritisierte die Kanzlerin: Das Treffen komme zu spät, sagte er im ZDF-"Morgenmagazin". Das Treffen wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden: Knapp ein Jahr nach dem Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt mit zwölf Toten und Dutzenden Verletzten trifft Angela Merkel die Angehörigen der Opfer.
    spiegel.de/

    Milliarden für Panzer statt für Kitas
    14
    Mai
    2018
    Merkel unterstützt von der Leyens Forderungen.
    Beim Ringen um mehr Geld für die Bundeswehr schlägt sich die Kanzlerin auf die Seite der Verteidigungsministerin. Zahlen lieferte Merkel noch nicht, von der Leyen aber nannte eine milliardenschwere Zielmarke.
    spiegel.de/