Stand: 06.04.2026 09:31 Uhr Lesedauer: 2 Minuten
Lesen Sie auch
Krankenkassen-Reform:
Alle 66 Vorschläge der Experten und das jeweilige Einsparpotenzial im Überblick
Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung argumentierte, aufgrund des bestehenden Kostendeckels würden aktuell 40 Millionen Facharzttermine nicht vergütet. Bei einer Streichung der Zuschläge, die über die Terminservicestellen oder Hausärzte vermittelt werden, böten die Praxen nur noch Termine an, die tatsächlich bezahlt würden. "40 Millionen weniger Termine bedeuten, dass etwa jeder elfte Termin damit wegfällt. Das werden die Patienten binnen weniger Wochen natürlich merken", sagte er.
Gassen warnte: "Es kann doch wohl niemand ernsthaft davon ausgehen, dass meine Kolleginnen und Kollegen einfach so weitermachen, wenn uns nun noch über eine Milliarde Euro weggenommen wird, anstatt endlich alle Leistungen zu bezahlen, die erbracht werden."
Er wies die Argumentation der Expertenkommission und des Bundesrechnungshofs zurück, die Zuschlagsregelung habe für die Versicherten nichts gebracht. "Die Fachärzte haben in den vergangenen Jahren natürlich deutlich mehr Termine angeboten, weil es sich durch die Zuschläge finanziell gelohnt hat", sagte er. "Aber wir erleben, dass der gefühlte Bedarf eigentlich nicht zu stillen ist. Behandeln wir einen neuen Patienten, wartet schon der nächste auf einen schnellen Termin. Und jeder meint natürlich, sein Anliegen sei dringend", so der Mediziner.
Die Forderung von SPD-Fraktionschef Matthias Miersch nach einer Termingarantie von drei Wochen nannte er "Bullshit". "Die medizinische Notwendigkeit muss die Terminvergabe bestimmen und nicht willkürlich von der Politik aus Wählerappeasement gesetzte Fristen", mahnte er. Gassen forderte stattdessen eine klare Definition der Dringlichkeit.
Nach Einschätzung der KBV handele es sich dabei um einen "wirklich sehr kleinen Prozentsatz aller Termine". Diese Patienten müssten innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen behandelt werden. "Die große Mehrheit kann aus medizinischer Sicht auch mehrere Wochen oder Monate warten. Wer Rückenschmerzen hat, muss nicht morgen untersucht werden, wenn er die Beschwerden schon seit drei Jahren hat", so der KBV-Chef.
Helga S.
In den Wartezimmern der Zahnärtzte wird hauptsächlich russisch oder ukrainisch gesprochen. Luxoriöse Zahnsanierungen. Zahlt die GKV und den immensen Eigenanteil bei Impantaten dann das Sozialamt. Die zahlenden Mitglieder der GKV nehmen miderwertige Gebißlösungen, da sie den Eigenanteil selbst bezahlen müssen.
Sabine R.
Ich bin neulich an einem Freitag um 11:00 Uhr in eine chirurgische Praxis gegangen, weil ich aufs Knie gestürzt bin. Die Praxis hatte offiziell Sprechstunde bis 14:00 Uhr und ist auch Anlaufstelle für Arbeitsunfälle. Ich wurde angenommen, weil das Knie immer mehr anschwoll, aber als sich herausstellte, dass sie fälschlicherweise dachten, es wäre ein Arbeitsunfall, musste ich wieder gehen mit der Ausssage: "Notfalls gehen sie in Notfallambulanz oder nutzen einen unserer Selbstzahlertermine".
Klar, Privatpatienten, Selbstzahler und Verletzte, bei denen die Berufsgenossenschaft zahlt, werden natürlich bevorzugt. Das ändert sich auch erst wieder, wenn die Ärzte von den GKV angemessen honoriert werden. Die Pläne der Bundesregierung treiben uns eher noch mehr in die Selbstzahlerfalle.
Zeit G.
Wenn alle Nicht-Beitragszahler raus wären, gäbe es auch zeitnah Termine.
Joachim Z.
Ich vermisse wieder und wieder, dass die Kostenprobleme klar genannt werden! Leistungen an Bürger, die nicht in die Krankenversicherung einzahlen! Krankenkassenbürokratie! Zu viele Menschen in Deutschland, die nicht in die Sozialsysteme einzahlen (steigend)! Zuviel Geld, das der Staat für sich selbst, und andere unwichtige, ideologische, ausländische Problemstellungen aus dem Fenster wirft! Die Ursachen werden nicht bekämpft, es werden nur immer Symptome behandelt!
HvO
Das ist der Preis für unsere weltweit verrückteste Migrationspolitik. Es geht unvermindert mit Lichtgeschwindigkeit den Bach runter.
Helga S.
Die Wartezimmer der Fachärzte sind zu 3/4 mit Patienten aus Nahosten gefüllt, die wegen kleiner Probleme den Facharzt aufsuchen. Es kostet sie ja nichts. Sie zahlen keine Krankenkassenbeiträge und ihren Selbstbehalt bezahlt das Sozialamt. Vor allem auch beim Zahnarzt zu beobachten.
Christine E.
Ich war gestern in einem großen Kinder- und Jugendkrankenhaus zu Besuch. Ich habe mehrere Stunden dort verbracht und bin 2 Mal such den Eingngsbereich zur Cafeteria gegangen. Das fühlte sich eher an wie Beirut, Kongo oder Balkan. Riesige Familienverbände vor der Notaufnahme und im Spielbereich. Es war laut und voll. Raten Sie mal, wer das alles bezahlt... Genau! Niemand spricht darüber, dass die Systeme regelrecht von Menschen geplündert werden, die absolut nichts dazu beitragen. Das kann gar nicht funktionieren...
Lowi K.
Mein Hausarzt in Schleswig Holstein macht nur noch von 8-13 Uhr auf. Es lohnt sich nicht mehr länger zu öffnen, bringt nicht mehr Geld. Der Anreiz noch mehr Patienten zu versorgen, wurde den Ärzten genommen. Warum also mehr arbeiten, wenn nichts bei rumkommt. Unsere neuen Fachkräfte sind halt schlauer als wir, die gehen Abends einfach in die Notaufnahme.
Marion M.
Für unsere Krankenversorgung ist kein Geld mehr da, aber es werden Milliarden für die Ukraine ausgegeben und für die seit 2015 Zugereisten, von denen die meisten nie einen Cent in das Sozialsystem eingezahlt haben.
Sagenix
Gut das niemand darauf kommt dass das auch mit der neuen "Bevölkerungsstruktur" zu tun hat. Geld der Versicherungszahler ist ja offensichtlich mehr als genug im System. Dieses reicht offensichtlich nur für Nicht-Versicherungszahler.
Claudia B.
Eine Stunde im Wartezimmer beim Facharzt und man weiß, wer für die steigenden Kosten verantwortlich ist. Zugereiste, die nichts einzahlen.
Daniel S.
Es ist verrückt: Niemand sieht den Elefanten im Raum. Ich bin selbst Facharzt und wenn ich mir mal so in der Praxis die Patientenlisten ansehe gibt es Tage und Schichten, da findet man kaum einen "Deutsch klingenden" Namen mehr. Nicht selten werden Dolmetscher benötigt. Ich wage zu bezweifeln, dass diese Leute jemals einen Cent eingezahlt haben ins System. Ich überlege seit zwei Jahren sehr konkret wohin ich mal auswandern könnte.
Helmut N.
Eines der Hauptprobleme ist wie bei den fehlenden Wohnungen, so auch bei den Arztterminen, Behandlungen, es sind zu viel Menschen in dem Land. Die gesamte Infrastruktur konnte sich nicht bei so einem Zuwachs entwickeln. Und dann kommt das nächste Problem, wer bezahlt? Der Beitragszahler, der Steuerzahler? Richtig krass wird es werden wenn diese Menschen alt werden, nie in irgendein System eingezahlt aber volle Leistungen beanspruchen, das kann nicht ohne zu Lasten der Beitragszahler funktionieren. Es ist die Politik der "alle sind Willkommen" die uns noch sehr viel kosten wird, Zeit und Geld.
Matthias M.
Es ist schon merkwürdig , dass Keiner das Kind richtig beim Namen nennt ,warum das Kassensystem ausgerechnet nach 2015 nicht aufhörte in die Höhe zu gehn ,und der letzte noch arbeitende Steuerzahler weiter leiden muss . Vielen Dank dafür du Raute ,.....Der Gnadenstoß