Erschütternde Studie: Wegen Asylkrise werden unsere Schulen immer schlechter!

Marcel Auermann

25.08.2025 - 07:17 Uhr

Berlin - Die Bildungskrise in Deutschland spitzt sich weiter zu! Der neue Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), aus dem die WELT am Sonntag zitiert, zeigt: Es geht weiter bergab - und das in rasantem Tempo. Besonders brisant: Laut Studienautor Axel Plünnecke hat sich die Lage "gegenüber 2024 weiter leicht verschlechtert". Seine düstere Diagnose: "Die Lage an Deutschlands Schulen bleibt schlecht."

Bildungsmonitor besagt: Die Lage an deutschen Schulen verschlechtert sich dramatisch
Foto: picture alliance / dpa

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache - und sie sind alarmierend!

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In zentralen Bereichen wie Integration, Bildungschancen und Schulqualität hat das deutsche Bildungssystem massiv an Substanz verloren. Der Monitor listet für das Jahr 2025 im Vergleich zu 2013 drastische Einbrüche:

Plünnecke spricht von einer "Wasserscheide" rund um das Jahr 2015. Damals sei der Höhepunkt erreicht worden - seitdem gehe es bergab. Hauptgrund: eine Überforderung durch die hohe Migration, sagt der Forscher.

Davor seien die Schulen besser geworden, danach schlechter. In den vergangenen zehn Jahren seien viel mehr Kinder in die Schulen gekommen, als die Kultusminister 2010 dachten. Mehr Kinder seien an sich ein Gewinn für das Land, "aber 2015 hat das Schulsystem überfordert, man fand keine schnellen Antworten auf die Herausforderungen der gestiegenen Fluchtmigration".

Die Politik ringt um Lösungen

Bundesbildungsministerin Karin Prien (60, CDU) verweist auf Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag: "flächendeckende, verpflichtende Sprach- und Entwicklungsdiagnostik für vierjährige Kinder". Ihr Ziel sei klar: "Eltern spielen dabei eine Schlüsselrolle", so Prien. Es gehe darum, Chancen zu eröffnen, nicht zu bestrafen: "Aber wenn Kinder Hilfe brauchen und Unterstützung dauerhaft ausbleibt, müssen wir gemeinsam Lösungen finden."

Doch nicht alle sehen das so milde: CDU-Bildungspolitikerin Anne König (40) bringt auch härtere Maßnahmen ins Spiel. "Im Zweifel müssen wir auch über wirksame Sanktionen nachdenken."

SPD-Bildungspolitikerin Jasmina Hostert (42) unterstützt Sprachtests, lehnt Strafen aber ab: "Fördermaßnahmen müssen verbindlich sein - das ist der notwendige erste Schritt."

Die Grünen warnen vor einem autoritären Kurs. Bildungsexpertin Anja Reinalter (55) betont: "Sprache ist der Schlüssel zur Welt." Verbindliche Tests - ja. Strafen für Eltern - nein. Aber: "Es geht darum, Eltern mitzunehmen, zu überzeugen und gemeinsam das Beste für ihre Kinder zu erreichen."

AfD-Bildungspolitiker Götz Frömming (56) geht noch einen Schritt weiter. Für ihn liegt das Kernproblem nicht nur in fehlenden Sprachkenntnissen, sondern im häuslichen Umfeld: "Für den Spracherwerb ist das familiäre Umfeld wichtig", sagt er - und mahnt: "Nichts kann ein funktionierendes Elternhaus ersetzen."


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