31.01.2026 - 19:28 Uhr
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Diese Zahl ist für die Behörden brisant. DENN: Ein knappes Viertel der Abgängigen in rheinland-pfälzischen Flüchtlingsheimen flieht demnach aus Angst vor Strafverfolgung. Zu diesen 208 polizeibekannten Asylbewerbern sind aktuell 638 Ermittlungsverfahren im polizeilichen Register vermerkt. Im Schnitt hat damit jeder von ihnen mehr als drei Strafverfahren am Hals.
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CDU-Landeschef Gordon Schnieder (50) sieht wegen der 208 verschwundenen, kriminellen Asylbewerber die Sicherheit der Bürger in Rheinland-Pfalz in Gefahr. Die SPD-geführte Landesregierung verliere zunehmend die Kontrolle. Jeden Tag kämen "neue erschreckende Nachrichten" ans Licht.
"Die Meldungen aus Rheinland-Pfalz belegen die Notwendigkeit der konsequenten Migrationswende", sagt auch CDU-Parlamentsgeschäftsführer Steffen Bilger (46). Er meint: "Recht und Ordnung müssen wieder durchgesetzt werden." In Rheinland-Pfalz ist gerade Wahlkampf. Am 22. März wird ein neuer Landtag gewählt.
Die CDU stellt die Abschiebung von Straftätern in den Fokus ihrer Migrationspolitik. Laut Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) müssten straffällig gewordene Asylbewerber konsequent rückgeführt werden - das diene "Ordnung, Orientierung und mehr Sicherheit". Konkrete bundesweite Angaben über die Zahl der Straftäter, die vergangenes Jahr abgeschoben wurden, gibt es bislang aber nicht.