Von Malte Kurtz
20.11.2025 07:03
© Christian Müller/dpa
Insgesamt 57 Ratsmitglieder stimmten am Mittwochabend für die Abberufung der dritten stellvertretenden Bürgermeisterin, Sabine Reinknecht. Nur 13 stimmten gegen den Antrag, der fraktionsübergreifend von "demokratischen Ratsmitgliedern" eingereicht worden war.
AFD
Kölner Sozialverband deutlich: Zugehörigkeit mit AfD-Mitgliedschaft unvereinbar
Damit ist die AfD-Frau ihren Posten nach kaum zwei Wochen wieder los, nachdem sie am 5. November überraschend ins Amt gewählt worden war.
Ihre Wahl sorgte im Stadtrat für Unmut, da sie drei Stimmen mehr erhielt, als die AfD Sitze hat. Zudem hatten sich die übrigen Fraktionen eigentlich darauf geeinigt, geschlossen für die Kandidatin der Grünen zu stimmen.
Die kurzzeitige Vize-Bürgermeisterin sprach sich nach ihrer Abwahl von einer "Schande" für Stadt und Land: "Hier wurde heute die Demokratie zu Grabe getragen.
Zudem kritisierten Reinknecht und ihr Fraktion, dass es vor der Abwahl-Prozedur keine Möglichkeit zur Aussprache gegeben habe: "Ich hätte gerne noch ein paar Worte gesagt."